Projektübersicht

Hilfe für eine ganze Region

Tansanias Süden bemüht sich um Fortschritt. Eine asphaltierte Überlandstraße verbindet seit 2017 die Küstenregion im Westen mit dem Hinterland im Osten und führt auch direkt am wortundtat-Projekt KIUMA vorbei. Die Straße allein ändert jedoch noch nichts an den einfachen Bedingungen, unter denen viele Menschen im Süden leben. Rechts und links der Straße liegen viele Kilometer weitläufiges Buschland. Für die Pisten, die das weite Land durchziehen, wäre in Mitteleuropa das Wort „Feldweg“ geschmeichelt. Sie sind nur für geländegängige Fahrzeuge das ganze Jahr hindurch – also auch während der Regenzeit – befahrbar.

Das KIUMA-Gelände liegt beim Dorf Milonde, rund sechs Kilometer westlich von Matemanga. Nördlich und südlich des Tunduru-Distrikts befinden sich zwei der größten Wildschutzgebiete Afrikas, das Selous und (im Nachbarland Mosambik) das Niassa Reservat. So wichtig der Schutz der Natur auch ist – im Tunduru-Distrikt ist diese Lage der Hauptgrund für den weiterhin andauernden Entwicklungsrückstand.

Das KIUMA-Gelände bildet den Mittelpunkt der Arbeit von wortundtat im Süden Tansanias: Dort gibt es mehrere Bildungseinrichtungen und ein Krankenhaus mit rund 100 Betten. Die große Aula der Sekundarschule für weit über 1.000 Menschen kann auch als Versammlungsraum für die Region genutzt werden.

Darüber hinaus hilft wortundtat an zahlreichen anderen Stellen bei der Weiterentwicklung der kommunalen Infrastruktur: In einigen Dörfern des Distrikts unterstützen die Helfer den Aufbau von Schulen und Gemeindezentren – neue Projekte innerhalb und außerhalb des KIUMA-Geländes kommen bei Bedarf hinzu.