Bildung

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Bildung für Menschen in ländlichen Regionen

„Wir sind weit davon entfernt, eine gebildete Nation zu werden“, schreibt Madhav Chavan, Präsident von ASER, im Anfang 2019 vorgelegten Report zum Zustand der Bildung in Indien (ASER – Annual Status of Education). Die Untersuchungen laufen seit mehr als zehn Jahren regelmäßig. Erschreckendes Ergebnis: Landesweit hat sich die Rechen- und Lesefähigkeit der Schüler in dem Zeitraum nicht verbessert. Zwischen 2010 und 2012 verschlechterten sich diese Leistungen zunächst extrem. Und obwohl sich der Trend dann wieder umkehrte, hatten 2018 die Schüler vielerorts noch nicht wieder den Kompetenzstand von 2008 erreicht.

Einige konkrete Beispiele für Schulen im ländlichen Raum im Bundesstaat Andhra Pradesh, in dem unser Partner arbeitet: Dort können nach Abschluss der Klasse 8 noch über 20 Prozent der Schüler einen Text nicht lesen, der für Klasse 2 gedacht ist. Noch schlechter sieht es mit dem Lösen von Rechenaufgaben aus: Nur knapp 48 Prozent der Schüler aus Klasse 8 können Dividieren und über 20 Prozent scheitern an einfacher Subtraktion. Auch was die Ausstattung betrifft, haben viele Schulen im Bundesstaat Nachholbedarf: Rund 60 Prozent können ihren Schülern Trinkwasser anbieten, und gut 22 Prozent der Schulen haben Computer, an denen die Kinder lernen können.

Kleinere Klassengrößen als in staatlichen Schulen, gut ausgebildete Lehrer, regelmäßige Schulmahlzeiten gutes Lernmaterial und andere Qualitätsmerkmale kennzeichnen die wortundtat-Schulen in Indien. Sie vermitteln seit vielen Jahren Generationen von indischen Schülerinnen und Schülern gute Bildung und schaffen so die Voraussetzung für einen Beruf, mit dem die jungen Menschen ihren Lebensunterhalt sicher verdienen können.

Mit verschiedenen Bildungsangeboten für unterschiedliche Altersgruppen hilft wortundtat im Bundesstaat Andhra Pradesh: