45 Teilnehmer

 

Mitarbeiter blicken im Workshop in die Zukunft

45 Mitarbeiter des indischen wortundtat-Partners AMG trafen sich vor Kurzem mit wortundtat-Vertretern zu einem Zukunfts-Workshop im indischen Chennai. Gemeinsam blickten sie zunächst auf die über 40-jährige Zusammenarbeit zurück und überlegten dann, wie sich diese in Zukunft weiterentwickeln kann. Bei der Begegnung dankte der wortundtat-Vorsitzende Heinrich Deichmann den Indern dafür, wie durch deren Arbeit positive Entwicklungen bei armen, unterprivilegierten Menschen möglich wurden.

Im Workshop wurde deutlich, wie viel Entwicklungspotenzial die Zusammenarbeit der beiden Organisationen birgt.

Im Workshop wurde deutlich, wie viel Entwicklungs-potenzial die Zusammenarbeit der beiden Organi-sationen birgt. Großes Bild: Der wortundtat-Vorsitzende Heinrich Deichmann überreichte AMG-Direktor Arun Kumar Mohanty als Zeichen der Verbundenheit eine Tafel, die das Anliegen der Partner ausdrückt: „Vereint in Christus – gemeinsam für die Armen“.

Es sei jedoch unverzichtbar, die Zusammenarbeit weiter zu entwickeln. Sowohl bei den Gebern in Mitteleuropa als auch bei den Hilfeempfängern in Indien habe sich während der 40 Jahre vieles verändert. An diese Veränderung soll sich die Hilfe aus Deutschland ebenso anpassen wie die Arbeit der Helfer. Noch mehr als bisher wolle man Menschen helfen, in Würde zu leben. Das bedeutet im übertragenen Sinne: Jeder soll soweit wie möglich auf eigenen Füßen stehen und sich selbst versorgen können. „Wir wollen Bedürftige nicht wie Bettler behandeln, sondern dafür sorgen, dass sie sich selbst helfen können“, sagte Heinrich Deichmann.

Hilfeempfänger können und sollen aktiv werden

Im Idealfall solle jeder Hilfeempfänger prüfen, wie er Hilfe zurück- oder weitergeben kann. „Denn jeder Mensch hat ja irgendeine Begabung, die er in die Gesellschaft einbringen kann. Wenn es gelingt, diese Begabungen zu aktivieren, bedeutet das für wortundtat und seine Partner, dass wir mit den gleichen Mitteln deutlich mehr Menschen erreichen können“, erklärte Heinrich Deichmann.

Im anschließenden Workshop erarbeiteten wortundtat- und AMG-Mitarbeiter gemeinsame Ideen zu möglichen Entwicklungsschritten, die nun nach und nach zu konkreten Aktivitäten führen werden.