344 Pfosten



Gut verkabelt

344 Metallträger wurden in den vergangenen Wochen in Hand- und vor allem Laufarbeit auf dem KIUMA-Gelände in den Boden geschraubt. Sie tragen in Zukunft die Photovoltaikzellen, die in das neue Energieversorgungskonzept für unser wortundtat-Projekt in Südtansania gehören.

Zwei Männer, die ein dickes Stromkabel an einem Mast befestigen

Überirdisch verlaufende Kabel werden auf dem gesamten Gelände gespannt.

Daneben gibt es viele andere Arbeiten, die dort geleistet werden müssen. Rund 20 Mitarbeiter sind seit August 2017 damit beschäftigt, das gesamte Gelände von KIUMA mit einer langfristig ausreichenden und sicher arbeitenden Stromversorgung auszustatten. „Wir arbeiten mit sechs Fachkräften einer Firma, die sich auf den Aufbau von Strominfrastruktur spezialisiert hat“, erklärt Neil Eichstädt, der als Projektmanager die Baumaßnahme im Süden Tansanias leitet. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Südafrika, ist aber auf dem gesamten Kontinent bekannt und aktiv. Von den sechs Experten, die sich unterschiedlichen Aspekten der Aufgabe widmen, sind vier aus Tansania. Dazu kommen fünf bis 15 angelernte Kräfte, die im Ort Milonde wohnen, der auf der anderen Straßenseite des KIUMA-Geländes liegt. Die Anzahl der Helfer schwankt, je nachdem welche Arbeiten gerade anfallen. Außerdem ist ein Team der christlichen Nichtregierungsorganisation eMi eingebunden. Die Mitarbeiter von eMi sind Elektro- und Bauingenieure, Architekten und weitere Fachkräfte, die 2016 das KIUMA-Gelände besichtigt und anschließend den Bedarfsplan für das Projekt entwickelt hatten. Sie begleiten den Baufortschritt aus ihren jeweiligen Heimatländern heraus und schalten sich regelmäßig bei gemeinsamen Telefonkonferenzen zusammen.

Dauerhafte Stromversorgung hilft

„Für mich persönlich ist KIUMA etwas Besonderes, weil die dortige Gemeinschaft zeigt, wie wir als Menschen gut zusammenleben und -arbeiten können. Etwas größer gedacht ist KIUMA besonders, weil das Projekt nach Abschluss der Baustelle eine der wenigen Gemeinschaften in Tansania sein wird, die rund um die Uhr eine zuverlässige Stromquelle haben. So können Krankenhaus und andere Einrichtungen noch besser als bisher in die umliegenden Dorfgemeinschaften wirken und dort den Menschen zu weiterer Entwicklung verhelfen“, sagt Neil Eichstädt.