Urlaubsfeeling

Trotz Corona-Einschränkungen: Urlaubsfeeling am Heimatort

Lernen, Bewegung und Spielen fast ausschließlich im Freien, kleine Gruppen und keine ausländischen  Helfer – so sah, kurz gesagt, das Sommerferienprogramm für die Kinder und Jugendlichen bei unserem Partner im moldauischen Vulcanesti aus. Auch wenn im äußersten Süden des Landes die Zahl der mit Corona-Infizierten deutlich geringer ist, als in der Hauptstadt Chisinau, wollten die Betreuer unnötige Risiken vermeiden. Im Land gibt es kaum angemessene Behandlungsmöglichkeiten. Ernsthafte Erkrankungen können nur schlecht behandelt werden. Das Team der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte „Pearl“ ist daher dankbar, dass Kinder und Betreuer bisher von einer Ansteckung verschont blieben.

Fleißig sammelten die Kinder Müll und sorgten so dafür, dass See und Umgebung wieder schöner wurden.

Fleißig sammelten die Kinder Müll und sorgten so dafür, dass See und Umgebung wieder schöner wurden.

Besondere Freude hatten die Kinder an den Tagen, an denen sie an den nahegelegenen See gehen konnten. Dort kühlten sie sich am Wasser ab, waren im Freien beisammen, machten Sport und hatten zusammen viel Spaß. Ganz eifrig dabei waren die Kinder, wenn sie Müll sammeln sollten: Die Gruppen nutzten die Zeit, um den See und die Umgebung von Plastikabfällen zu befreien. Sie füllten zahlreiche Säcke, die die Erwachsenen anschließend zur städtischen Entsorgung brachten. Für ganz Lernbegierige gab es in der Begegnungsstätte kleine Unterrichtseinheiten, zum Beispiel Englisch, Musik und Bibelstunden.

Auch das Essen durfte nicht zu kurz kommen: Meist gab es Selbstgemachtes zum Frühstück und Mittagessen. Der absolute Höhepunkt war der Tag, an dem sich der Kofferraum des Teambusses öffnete und den Kindern der Duft frischer Pizza in die Nase stieg: Urlaubsfeeling pur am Heimatort.