Kalkofenkinder
Schule statt Arbeit für Kalkofenkinder
Um überhaupt überleben zu können, müssen viele indische Kinder zum Lebensunterhalt der oftmals armen Familien beitragen (Informationen zur Kinderarbeit). Die Familien sind auf das Einkommen der Kinder angewiesen. Hunderte von Kindern arbeiten deshalb zum Beispiel in Kalkwerken unter menschenunwürdigen Bedingungen: Mit einfachen Hämmern zerkleinern sie Kalksteine und tragen sie mit Körben zu den Öfen. Arbeitsschutz und -sicherheit sind hier Fremdworte.
Bei Piduguralla hat wortundtat in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass viele dieser Kinder in eine Kindertagesstätte oder zur Schule gehen können und nicht mehr arbeiten müssen.
Bis in Piduguralla die Schule steht, sind einige Kinder in der Schule in Chilakaluripet untergebracht. Etwa 600 gehen in eine Vorschule mit Kindertagesstätte zur Vorbereitung auf weiterführende Schulen. Nun sollen in Piduguralla in unmittelbarer Nähe zu den Kalköfen eine Kindertagesstätte und eine Schule gebaut werden – mitten in einer Siedlung der Arbeiterfamilien. Für die Siedlung hat die Regierung Land zur Verfügung gestellt, auf dem rund 1.150 Familien ein festes Haus erhalten können. Für 750 Häuser übernahm wortundtat 2009 den Anteil der Familien.
