Leprahilfe
Leprakranke brauchen Ihre Hilfe
Weglaufen oder helfen? Vor dieser Entscheidung stand Dr. Heinz-Horst Deichmann 1977 in Indien. Damals sah er sich mehreren hundert Leprakranken gegenüber: die Gliedmaßen verstümmelt, die Körper mit eiternden Wunden bedeckt, von der Gemeinschaft ausgegrenzt. Er verstand den Satz im Markus-Evangelium 1,41 ganz neu: „Jesus hatte Erbarmen.“ Das war der Beginn der Arbeit von wortundtat.
Zusammen mit dem Partner AMG India und einem pharmazeutischen Unternehmen beteiligt sich wortundtat am Lepra-Bekämpfungsprogramm der Weltgesundheitsorganisation. AMG richtete Dörfer für die als unrein geltenden Kranken ein, bot ihnen Unterkunft, Verpflegung und die Möglichkeit, einfache Arbeiten zu verrichten. Diejenigen, die noch ihre eigenen vier Wände besaßen, erhielten Lebensmittel, Vitamine und andere Dinge des täglichen Bedarfs.
Vielen tausend Menschen konnte so geholfen werden: Die Krankheit bei den Infizierten kam zum Stillstand. Die Neuinfektionsrate sank. Immer weniger Menschen wurden wegen ihrer Erkrankung ausgegrenzt. Heute erklären manche Fachleute Lepra für ausgerottet. Auch zu den Hilfsangeboten von wortundtat kommen nur wenige neue Kranke. Aber die bereits Geheilten bedürfen noch immer der Fürsorge, mehrere tausend Menschen leben in stationären Einrichtungen oder werden zu Hause von AMG versorgt.
Im November 2010 wurden in Bommuru, wo Dr. Deichmann über 30 Jahre zuvor seine erste Begegnung mit Leprakranken hatte, wieder Lebensmittelrationen ausgeteilt. Es gab auch Kleidung, Seife, orthopädische Schuhe, Sehhilfen und Gehhilfen, für einige Fahrräder, damit sie sich fortbewegen können. Mehrere Teilnehmer dieses Treffens unterstützt wortundtat schon seit 1977. Ohne diese Hilfe wären sie wohl längst tot. So aber kommen sie regelmäßig, und viele von ihnen feiern gemeinsam mit AMG-Mitarbeitern den Gottesdienst.
Dieser unspektakuläre Einsatz ist für große Medienaufmerksamkeit nicht geeignet. Der Anblick dieser Menschen fordert dem Betrachter einiges ab. Wer schaut schon gern auf Hände ohne Finger, Beine ohne Füße, in ein trübes Auge oder ein entstelltes Gesicht? Gerade deshalb möchte wortundtat diese Menschen nicht allein lassen. Gerade deshalb erzählen wir Ihnen hier davon:
Diese Menschen brauchen uns.
Möchten Sie helfen? Bereits 7 € reichen, um einen dieser Kranken einen Monat lang mit Grundnahrungsmitteln, Seife und anderen wichtigen Dingen zu versorgen.
Sie können direkt mit unserem Online-Spendenformular spenden oder unsere Spendenkonten verwenden:
Deutschland
wortundtat, Deichmannweg 9, 45359 Essen
Deutsche Bank Essen
Konto-Nr. 3 400 488 (BLZ 360 700 50)
IBAN: DE10360700500340048800 / BIC/SWIFT: DEUTDEDEXXX
Postbank Essen
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IBAN: DE50360100430005418432 / BIC/SWIFT: PBNKDEFF360
Schweiz
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Österreich
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