Klassenpaten
Den Kreislauf der Kinderarbeit durchbrechen
Kinderarbeit! In Mitteleuropa schreckt die meisten Menschen schon die Vorstellung, seine Kinder schwer körperlich arbeiten zu lassen. Wer das macht, bekommt schnell den Stempel „schlechte Eltern“ aufgedrückt. Den müssten demnach in Indien Hunderttausende tragen: Etwa 15 Prozent der Kinder zwischen fünf und 14 Jahren müssen dort mit ihrer Arbeitskraft das Familieneinkommen aufbessern – unter anderem in Steinbrüchen, Teppichfabriken oder auf Baumwollfeldern. Doch nur selten sind ihre Eltern gleichgültig oder gar bösen Willens. Normalerweise treibt sie die blanke Not, die Sorge, zu verhungern.
Es ist ein erbarmungsloser Kreislauf: Den Eltern fehlt Schulbildung. Sie wollen überleben, brauchen jede Rupie. Lesen, schreiben und rechnen lernen aber bringt kurzfristig nichts ein. So müssen die Kinder mitarbeiten, damit die Familie durchkommt. Dabei wäre Lesen, Schreiben und Rechnen der Ausweg. Denn damit haben junge Erwachsene gute Chancen auf dem indischen Arbeitsmarkt und können so dem Tagelöhnerdasein entkommen.
wortundtat betreibt eine Schule nahe den Steinbrüchen von Yeleswaram. Kinder der Steinbrucharbeiter lernen dort. Die älteren Schüler haben teilweise früher selbst im Steinbruch gearbeitet. Heute stehen sie vor einer Ausbildung oder einem Studium. Paten aus Europa finanzieren die Schulbildung, wobei die Patenschaften nicht einem Kind, sondern einem Platz in einer bestimmten Klasse gelten. Die Paten erhalten einmal im Jahr ein Foto der von ihnen unterstützten Klasse.
Warum wir das so machen?
Einige Antworten:
- Konflikte zwischen den Schülern entfallen, da alle Kinder die gleiche Leistung von ihren Paten erhalten.
- Steigt ein Klassenpate aus, kann ohne Weiteres ein anderer den Verlust auffangen.
- Die Patenschaften lassen sich sehr preisgünstig verwalten und steuern.
Sie können Kindern eine Chance schenken!
Möchten Sie eine solche Klassenpatenschaft übernehmen? Das ist schon ab 18 Euro monatlich möglich.
Dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung: info@wortundtat.de oder Telefon 02 01- 86 76 699. Sie erhalten umgehend Unterlagen zur weiteren Abwicklung.
