Wort und Tat

Hilfen für Kinder

Sommercamps für Kinder und Jugendliche

In den Sommermonaten werden Sommercamps für viele Kinder und Jugendliche organisiert. Neben Spaß und Spiel steht dabei das Evangelium im Mittelpunkt. Im Herbst finden in Chilakaluripet Seminare mit National Workern statt. Im Jahr 2008 war auch ProChrist-Leiter Pfarrer Ulrich Parzany bei einem solchen Seminar dabei. Rund 600 Schüler und Schülerinnen, Auszubildende, Studenten, Lehrer, Ausbilder, Mitarbeiter und Studenten der kleinen Bibelschule nahmen daran teil. Das Thema: "Zu den Füßen des Meisters Jesus Christus". (Bild 1)

Schule statt Arbeit für Kalkofenkinder

Um überhaupt überleben zu können, müssen viele Kinder aus armen Familien zum Lebensunterhalt beitragen, die Familien sind auf das Einkommen der Kinder angewiesen. Hunderte von Kindern arbeiten deshalb in Kalkwerken unter menschenunwürdigen Bedingungen: Mit einfachen Hämmern zerkleinern sie Kalksteine und tragen sie mit Körben zu den Öfen. Arbeitsschutz und -sicherheit sind hier Fremdworte. (Bilder 2) wortundtat hat in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass viele dieser Kinder in Kindertagesstätten und zur Schule gehen.

150 Kinder sind bereits in der wortundtat-Schule von Chilakaluripet untergebracht, 600 in einer Vorschule mit „Day Care Center“ zur Vorbereitung auf weiterführende Schulen. Nun soll vor Ort eine Kindertagesstätte und eine Schule neben einem Berufsausbildungszentrum gebaut werden. Zunächst aber hat die Regierung Land zur Verfügung gestellt, damit über 1.100 sehr arme Familien ein festes Haus erhalten. wortundtat übernimmt den Zuschuss dafür.

Schulbank drücken statt Steine klopfen

Lange Zeit war es erschütternder Alltag in den Steinbrüchen von Yeleswaram im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh: Schon kleine Kinder klopften Steine - jahraus, jahrein. Damit trugen sie zum Lebensunterhalt ihrer Eltern, der hoffnungslos ausgebeuteten Steinbrucharbeiter bei (Bild 3). Wie das Leben der Kinder lange Zeit aussah, zeigt in Ansätzen ein Film, den wir vor einiger Zeit über die Arbeit von wortundtat gedreht haben.

Mit vielen Einzelspenden und der Unterstützung von wortundtat konnte eine Schule für diese so genannten Steinbruchkinder errichtet werden. Dort lernen sie heute, um später einmal ihr Leben allein bestreiten zu können.

Durch einen monatlichen Beitrag von nur 18 Euro sichern Sie einen Platz in dieser Schule. Wir infomieren Sie gern, wie Sie mit einer Klassenpatenschaft helfen können.

Neues Heim für Heimatlose

„Railway Children“ nennt man die Straßenkinder, die in Zügen und auf Bahnhöfen leben. Sie sind von Zuhause weggelaufen, weil sie es dort nicht mehr ausgehalten haben. Alkoholismus, Drogen oder Gewalt bestimmten ihr Leben. Manche hat es 500 bis 1.000 Kilometer von ihrer Heimat entfernt durch Indien getrieben. Für etliche von ihnen sorgen jetzt in zwei wortundtat-Projekten engagierte Heimeltern. Sie geben den heimatlosen Jungen ein neues Zuhause. wortundtat hat ein Haus gekauft, sodass statt 70 nunmehr 120 Jungen betreut und beruflich und schulisch weitergebracht werden können. (Bilder 4+5)

Sie würden sonst als Straßenkinder leben: 250 Kinder von Vätern oder Müttern in lebenslanger Haft erhalten von wortundtat Unterkunft, Verpflegung und eine Schulausbildung.

Viele arme Bauern wurden in den letzten Jahren Opfer von Kredithaien. Weil sie die Darlehen nicht mehr zurückzahlen konnten, nahmen sie sich das Leben. 1.250 Kinder von Farmern, die sich das Leben nahmen, wurden von wortundtat finanziell unterstützt, damit sie ihre Schulausbildung beenden können.

Milchspeisung für 4.250 Kleinkinder

Slums gehören zum Erscheinungsbild vieler indischer Städte. Viele ihrer Bewohner sind unterernährt und in schlechtem gesundheitlichem Zustand. Häufig sind die Frauen sind nicht in der Lage, ihre neugeborenen Kinder zu ernähren. Viele Säuglinge leiden unter Mangelerscheinungen. Mit Hilfe von wortundtat bekommen insgesamt 4.250 Säuglinge und Kleinstkinder einen Viertelliter Milch pro Tag. So erhalten sie die nötigen Nährstoffe für ihr Wachstum und ihr Immunsystem. (Bild 6)