Gefeiert
Begegnung mit Leprakranken
Mit der Sorge um Leprakranke begann die Arbeit von wortundtat vor nunmehr fast 35 Jahren. Die Krankheit bringt schwere körperliche Beeinträchtigungen mit sich und bedeutet gerade in der indischen Gesellschaft soziale Ausgrenzung für die Betroffenen. Mittlerweile hat sich die Zahl der Neuerkrankungen deutlich reduziert. Allein zwischen 2004 und 2010 sank die Zahl der neuen Infektionen, die pro Jahr entdeckt werden, um mehr als die Hälfte auf unter 130.000 (Quelle: WHO-Untersuchung).
Trotzdem: Auch wenn die Krankheit gestoppt ist, bleiben beim Infizierten meist unheilbare Schäden zurück, oft verbunden mit schweren Behinderungen und dauerhaftem Hilfsbedarf. Deshalb ist die Betreuung der Erkrankten auch heute noch unerlässlich.
Bei wortundtat aber erstreckt sich die Fürsorge für die Leprakranken nicht allein auf die gesundheitlichen Aspekte. Das Hilfswerk kümmert sich auch um die seelischen Belange der Menschen. Das wurde wieder sehr deutlich, als Arun Kumar Mohanty, der Direktor unserer Partnerorganisation in Indien, im Sommer die Einrichtungen für Leprakranke besuchte. Anlässlich seines Geburtstags feierte er mit ihnen Gottesdienst und überreichte zusammen mit seiner Frau Queenie kleine Geschenke.
