Wort und Tat


Eindrücke

Oktober bis Dezember 2009: Besuche in verschiedenen Schulen

Zahlreiche Schulklassen, die sich am Schulwettbewerb des Bundespräsidenten beteiligen, luden in diesen Wochen wortundtat-Vertreter zu sich ein, um mehr über die Arbeit einer Entwicklungshilfeorganisation und die Situation der Menschen in den Entwicklungsländern zu erfahren. Unter den Gastgebern waren unter anderem die Teckrealschule in Kirchheim, die Gymnasien in Aulendorf und Kerpen, das Mädchengymnasium St. Klara in Rottenburg, die Freie Christliche Schule Düsseldorf oder die Grundschule am Sandberg in Ochtmissen. Die Einladenden möchten – so einige Zitate der Lehrer – den Zuhörern verdeutlichen, dass „Jesus Christus Alternativen für unser wirtschaftliches Handeln“ aufzeigt, „zeigen, welche Sorgen und Nöte Menschen in anderen Teilen der Welt bewegen“ oder „über ein Thema sprechen, das Menschen berührt und ihnen Mut macht“. Das Feedback auf die Berichte in Film, Bild und persönlicher Erzählung war durchweg positiv.

 

September 2009, Essen-Kettwig: Internationaler Bibelkreis

Zum Internationalen Bibelkreis (IBK) treffen sich in der Evangelisch freikirchlichen Gemeinde Essen-Kettwig regelmäßig Christen verschiedener Nationen, verschiedener Kirchen und Freikirchen. Kurz vor dem Erntedankfest war wortundtat - bereits zum zweiten Mal – zu Besuch. Beate Bodo, IBK-Initiatorin, überreichte eine Spende in Höhe von rund 350 € an wortundtat und sagte: „Wenn ich die Bilder aus Indien, Tansania und Moldawien sehe, fehlen mir vor Dankbareit die Worte, dass ich hier in diesem Land leben darf. Und gleichzeitig ist es großartig zu sehen, wie wir den Ärmsten helfen können – und dass ein - aus unserer Sicht - kleiner Betrag reicht, um dort Großes zu bewirken.“ (s. auch Bildleiste)

 

September 2009, Oberstdorf: Christliches Gästehaus Bergfrieden

wortundtat besuchte im Sommer das Christliche Gästehaus Bergfrieden in Oberstdorf. Die Gastgeber Frieda und Roland Radke schrieben im Anschluss an den Besuch: „Sicher war es für Wanderer und Mountainbiker ungewöhnlich, nach dem Naturerlebnis noch einen Vortrag über die missionarisch-diakonischen Projekte von wortundtat zu bekommen. Aber wir möchten gerne gute Multiplikatoren sein und Mission und Diakonie wieder neu in das Bewusstsein unserer Zeitgenossen bringen. Dass die Idee auch von unseren Feriengästen angenommen wurde, merkten wir daran, dass sie auch nach dem Vortrag noch lange mit den wortundtat-Vertretern sprachen, um weitere Informationen über die Arbeit des Hilfswerks zu bekommen.“
Frieda und Roland Radke, Oberstdorf. (s. auch Bildleiste)

 

August 2009, Starnberger See: wortundtat bei christlicher Jugendfreizeit

„Jugendfreizeiten bei der Organisation „Wort des Lebens“, das bedeutet: 150 Teens auf einem Haufen, viel Spaß, Sport, Action und Musik - aber auch viel Ernsthaftes: Bibelarbeiten, praktische Einsätze und herausfordernde Vorträge und Diskussionen. Einer unserer Abende sollte die Jugendlichen dazu motivieren, den Begriff Nächstenliebe greifbar zu machen. Die Bilder und Erzählungen über wortundtat-Projekte beeindruckten die jungen Menschen. Viele Teilnehmer fühlten sich sehr angesprochen. Eine junge Frau sah sich durch den Vortrag darin bestärkt, als Entwicklungshelferin und Missionarin ins Ausland zu gehen. Andere wurden motiviert, in ihrer Umgebung praktisch tätig zu werden. Einer unserer Mitarbeiter übernahm sogar spontan für ein Jahr eine Klassenpatenschaft. Danke für die tollen Abende!“ 
Christian Gunka, Team Jugendfreizeiten

 

Juni 2009, Berlin: wortundtat beim Sommerfest des Bundespräsidenten

Einmal im Jahr lädt der Bundespräsident zusammen mit seiner Frau rund 4.000 Gäste zu einem großen Sommerfest in den Park des Berliner Schlosses Bellevue ein. Diesmal hatte auch wortundtat die Chance, sich mit einem eigenen Stand zu präsentieren. Als Oberthema hatte das Bundespräsidialamt das Thema Bildung vorgegeben. Dazu konnte unser Hilfswerk natürlich einige Projekte zeigen. Bis spät in den Abend hinein gab es Gespräche mit interessierten Besuchern am Stand. (s. auch Bildleiste)

 

Mai 2009, Bremen: wortundtat beim Kirchentag in Bremen

wortundtat war Aussteller beim 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag im Mai 2009 in Bremen. Auf der "Messe im Markt" konnten Kirchentagsbesucher am Stand ansatzweise nachempfinden, wie kräftezehrend und knochenhart die Arbeit ist, die die oftmals kindlichen Steinbrucharbeiter im südindischen Yeleswaram früher tagein tagaus leisteten. In einem 3 x 3 Meter großen Steinbruchmodell konnten sie von Hand Steine mit einem Hammer zerschlagen, doch schon nach wenigen Minuten gaben die meisten Besucher auf. Ihnen wurde sehr anschaulich klar, welches Privileg es ist, eine Schule besuchen und eine Ausbildung machen zu können. Um den Kindern der Steinbrucharbeiter Ähnliches zu ermöglichen, hat wortundtat in Yeleswaram eine Schule gebaut und Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen. Heute gibt es in Yeleswaram praktisch keine Steinbruchkinder mehr - in anderen Teilen Indiens jedoch ist Kinderarbeit nach wie vor ein alltägliches Problem. (s. auch Bildleiste)

 

März 2009, Karlsruhe: wortundtat-Besuch in Hauptschule und Jugendkreis

Das Angebot von wortundtat in den Religionsunterricht zu kommen klang verlockend. Ich sah es als große Chance, den Schülerinnen und Schülern der Klassen 7-10 unserer Hauptschule einen Blick über den eigenen, westeuropäischen Tellerrand zu ermöglichen.  Mit bewegenden Fotos aus Afrika, Indien und Moldawien stellte Daniel Parzany die Arbeit von wortundtat vor und berichtete auch authentisch über die christliche Motivation hinter dem sozialen Engagement.
Auf kritische Anmerkungen wie: „Der Deichmann ist ja reich, der kann das ja!" – kam die Reaktion, das man schon mit 2,50 Euro ein Kind für einen Monat mit Milch versorgen kann. Das holte die Schülerinnen und Schüler in ihre eigene Verantwortung zurück. Abends gab es Programm im Jugendkreis. Die Jugendlichen schlugen sofort vor, die Kollekte des letzten Jugendgottesdienstes an wortundtat zu spenden. Danke für die inspirierenden, herausfordernden und Mut machenden Eindrücke!

Daniel Paulus, Gemeindediakon der Laurentiusgemeinde Hagsfeld

 

März 2009, Osthofen: Susanna Deichmann auf Jugendevent „mission 3:16“

Vom 20.-21. März fand in Osthofen bei Worms das Jugendevent "mission 3:16" statt. Als Veranstalter hatten wir ein Missionsteam aus den USA und einige deutsche Missions- und Hilfswerke eingeladen, um Jugendliche in der Region zu praktischer Nächstenliebe und einem leidenschaftlichen Christsein herauszufordern. Besonders dankbar waren wir für die Unterstützung von Susanna Deichmann und Daniel Parzany von wortundtat. Frau Deichmann berichtete in einer Talkrunde am Samstagvormittag, wie sie zum lebendigen Glauben an Jesus Christus fand und warum sie sich für die Ärmsten der Armen einsetzt. Am Nachmittag gestalten Frau Deichmann und Herr Parzany zwei Seminare, in denen sie über die Arbeit von wortundtat berichteten. Viele der meist jugendlichen Teilnehmer kennen Deichmann-Schuhe und berichteten in Gesprächen begeistert davon, dass sich Frau Deichmann als wohlhabende Frau aus tiefer Überzeugung und Liebe zu Jesus für Arme einsetzt und sich die Zeit genommen hat, bei »mission 3:16« dabei zu sein. Vielen Dank für dieses glaubwürdige Zeugnis, das viele junge Menschen zum Nachdenken gebracht hat!  

Daniel Weninger, dennoch-Magazin / puls e.V.

 

"Der Abend traf in mein Herz!"

Wir hatten Daniel Parzany von wortundtat ins Albrecht-Bengel-Haus, Tübingen eingeladen. Dort werden Theologiestudierende während ihres Studiums an der Universität begleitet. Der Kopf ist voll von Wörtern, theologischen Entwürfen, Examensstoff … Theoretisch weiß ich ganz gut, dass wortundtat zusammengehören. Ich könnte das auch mit vielen Wörtern begründen. Der anschauliche Bericht traf jedoch ins Herz. Und das ist etwas anderes. An diesem Abend gelang es, dass der weiteste Weg, nämlich vom Kopf ins Herz gegangen wurde.
„Wort und Tat“ - das kann nur zusammen geschehen, wenn ich ins Herz getroffen werde. (s. auch Bildleiste)

 

Auf der Allianzkonferenz entdeckt – wortundtat war Aussteller!

Bei meinem Rundgang durch die Ausstellung verschiedener Missionswerke bei der Bad Blankenburger Allianzkonferenz fiel mir der Stand von wortundtat auf. Das Werk kannte ich bisher noch nicht. Am Stand kamen wir schnell ins Gespräch über die Arbeit dieses Missionswerkes. Und ich fragte mich: Warum kenne ich das eigentlich gar nicht? Was dahinter stand,
war eine spannende Geschichte, und mir war schnell klar, dass ich selbst, aber auch unsere Gäste im Allianzhaus mehr darüber erfahren mussten. So war wortundtat im vergangenen Jahr zum zweiten Mal als Informationsangebot bei unserer Bibelfreizeit dabei und wir erfuhren mehr vom Missionswerk wortundtat. Und das passte so gut zu unserer Freizeit. Christen leben aus der Bibel und das macht sie dann hellwach für die Nöte der Zeit, ob bei uns oder in anderen Ländern. So gehört eben beides zusammen: Das Wort und die Tat! (s. auch Bildleiste)

 

Was möchten wir mit unseren Besuchen?

Wir möchten in Erinnerung bringen, dass wir in Westeuropa reich beschenkt worden sind. Aus diesem Grund haben wir eine Verantwortung gegenüber den Menschen, die morgens
nicht wissen, wie sie abends ihre Familien satt bekommen sollen und für die Bildung ein Fremdwort ist. Man kann viel darüber schreiben und lesen. Eigentlich müsste man es mit eigenen Augen sehen. Das ist meistens nicht möglich – daher machen wir uns auf und berichten zum Beispiel in Schulen über die Hilfsprojekte – so anschaulich wie möglich. Machen Sie doch wortundtat zu Ihrem Projekt und laden Sie uns ein.