Alles verloren
Feuer machte 2.000 Menschen obdachlos – Wir können helfen!
Bei einem Feuer in dem kleinen Ort Pallam im ostindischen Andhra Pradesh haben Ende Februar etwa 2.000 Bewohner alles verloren: 400 Häuser und Hütten mit allem, was darin war, wurden in Windeseile ein Opfer der Flammen. Wo in einstmals engen Gassen kaum ein Durchkommen war, liegen jetzt nur noch Schuttberge aus Lehm, Holzstangen, vereinzelten Ziegeln und verbeultem Kochgeschirr. Besonders tragisch: Auch die Fischernetze sind vernichtet - die Menschen haben ihre Lebensgrundlage verloren. Der einzige – wenngleich wichtige – Trost: Da das Feuer am Tag ausgebrochen war und alle Menschen auf den Beinen waren, gab es keine Toten zu beklagen.
Pallam liegt auf einer kleinen Insel in der Mündung des Godavari, des drittgrößten Flusses in Indien. Die Menschen dort fahren zum Fischen mit einfachen Holzbooten auf den Fluss oder das nahegelegene Meer. Was sie fangen, brauchen sie für den Eigenbedarf. Oder sie verkaufen es auf dem kleinen regionalen Markt des Dörfchens, das unter Palmen ganz nah beim Indischen Ozean liegt. Bis das Feuer kam, war es – oberflächlich betrachtet – ein geradezu malerischer Ort.
Wer genauer hinsah, konnte freilich schon vor der Katastrophe die große Armut der Bewohner und ihren ständigen Kampf ums Überleben wahrnehmen. „Sonst kommen immer im Juni und Juli die Überschwemmungen. Sie richten Chaos in unserem Dorf an und zwingen uns, die Häuser zu verlassen. Jetzt haben wir schon zu Jahresbeginn alles verloren“, klagte Ratnam, eine 60-jährige Fischverkäuferin, gegenüber den Medien, die über den Brand berichteten.
Kurz nachdem das Feuer gelöscht war, begann unser wortundtat-Partner in Indien Reis, Linsen, Kleidung und einige andere dringend benötigte Materialien in Pallam zu verteilen. Nun sitzen die verantwortlichen Politiker und Verwaltungsleute zusammen, um die weitere Hilfe abzustimmen. Auch der wortundtat-Partner in der Region wurde zu diesen Gesprächen gebeten. Gemeinsam wird nun überlegt, wie den Menschen langfristig geholfen werden kann, denn eins ist klar: Allein können sie sich von dieser Katastrophe nicht wieder erholen.
Die erste Nothilfe, die natürlich nicht warten konnte, hat zusammengenommen etwa 12.000 Euro gekostet. Oder anders ausgedrückt: 24 Euro für eine vierköpfige Familie. Wenn Sie diesen Betrag entbehren können, ist den Menschen in Pallam sehr geholfen. Und weil weitere Unterstützung sicher notwendig wird, bitten wir auch darüber hinaus um Ihre Spende, die mit dem Verwendungszweck „Hilfe für Pallam“ in voller Höhe den Opfern der Brandkatastrophe zugutekommt.
Sollten für dieses Projekt mehr Spenden als benötigt eingehen, wird das überschüssige Geld für Aufgaben mit ähnlichem Ziel und Zweck verwendet.
