Jahresabschluss
Jahresabschluss 2012: Rund 230.000 Euro mehr für Hilfsbedürftige investiert
Im vergangenen Jahr stiegen die Gesamtausgaben für die Arbeit von wortundtat auf nunmehr 7,7 Mio. Euro (+ 3 %). Das Mehr an Ausgaben kam ausschließlich den Projekten zugute: Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Verwaltungskosten schlugen noch einmal mit gut 2.000 € weniger zu Buche als im Vorjahr, während die Projekte – mit Ausnahme von der Arbeit in Indien – allesamt über mehr Geld verfügen konnten; zusammengenommen 233.000 Euro.
Beim mit Abstand größten Projekt im indischen Andhra Pradesh gab es keine unvorhergesehenen Baumaßnahmen oder aufwändige, größere akute Nothilfe. So lagen dort die Kosten für die zahlreichen Maßnahmen um gut 308.000 Euro unter denen des Vorjahres. Anders war es bei der Arbeit in Tansania: Auf dem KIUMA-Gelände wurden aufgrund umfangreicher Bauaktivitäten und der Ausweitung verschiedener Angebote unter dem Strich rund 340.000 Euro mehr benötigt als 2011. Mit 2,04 Mio. Euro lag das Budget für KIUMA etwa 20 Prozent über dem Vorjahresniveau.
In die Arbeit des diakonisch-missionarischen Zentrums Gloria in Moldawien, wo zahlreiche Investitionen in vorhandene und neue Projekte gesteckt wurden, gingen mit rund 692.000 Euro etwa 22 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Mitarbeiter von Hellenic Ministries, die unter anderem ein medizinisches Zentrum aufbauten, steigerten ihren Etat etwa um 15 Prozent auf gut 380.000 Euro und im Dortmunder Stern im Norden kamen den überwiegend jungen Menschen mit 253.000 Euro etwa 12 Prozent mehr zugute als 2011.
Spender haben Vertrauen in die Arbeit des Hilfswerks
wortundtat-Gründer Dr. Heinz-Horst Deichmann, der die Fortschritte der Arbeit wann immer möglich selbst aufmerksam verfolgt, ist dankbar für die Möglichkeit zu helfen. Er sagte: „Es freut mich besonders, dass immer mehr Menschen an unseren Projekten interessiert sind und sie auch mit Spenden unterstützen.“
Wie auch in der Vergangenheit sind die Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und die Verwaltungskosten durch eine Sonderspende gedeckt worden. So kam jeder privat gespendete Euro ohne Abzug direkt den hilfsbedürftigen Menschen zugute.
Für seine Arbeit hat wortundtat durchgängig seit dessen Entwicklung das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) erhalten. Laut eigener Darstellung des DZI ist das „Spenden-Siegel [...] das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen. Es belegt, dass eine Organisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht“ (Auszug DZI-Spendensiegel-Bulletin, November 2012, Seite 2).

