Bildung

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Bildung für Menschen in ländlichen Regionen

Indien hat bildungspolitisch in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Mittlerweile können dort etwas über 70 Prozent der Menschen über 15 Jahren lesen und schreiben und die meisten Kinder kommen in eine Schule. Trotzdem haben gerade die Menschen in ländlichen Regionen und insbesondere Mädchen und Frauen schlechtere Chancen auf Bildung. Der Weltbildungsbericht der UNESCO sprach 2015 noch von rund 287 Millionen Analphabeten in Indien – das entspricht knapp jedem vierten Inder.

Die Probleme der Analphabeten werden im täglichen Leben sichtbar. Nur einige Beispiele: Sie können keine Straßenschilder lesen, beim Einkauf erkennen sie keine Warnhinweise oder Informationen über die Inhaltsstoffe, einen Lohnstreifen oder eine Rechnung können sie nicht prüfen, ein Rezept – ob beim Kochen oder vom Arzt – nicht entziffern.

Mit verschiedenen Bildungsangeboten für unterschiedliche Altersgruppen hilft wortundtat im Bundesstaat Andhra Pradesh: