Gemeindezentren

Ausbildung in den umliegenden Dörfern

Um Ausbildungsmöglichkeiten auch abseits des KIUMA-Projekts zu schaffen, baut wortundtat in einzelnen Orten des Tunduru-Distrikts so genannte Centres of Hope (Zentren der Hoffnung). Sie sind eine Kombination aus handwerklichem Schulungsangebot, Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft, Raum für Kindergartengruppen und Gemeindesaal.

Ausbilder wohnen direkt am Zentrum

Zu den Gebäuden gehört auch ein Wohnhaus für den durch KIUMA theologisch geschulten Gemeindeleiter und seine Familie, einen ausgebildeten Handwerkerlehrer und eventuell weitere Fach- und Arbeitskräfte für das Dorf. Unter deren Anleitung erlernen die Jugendlichen im Zentrum einfache handwerkliche Fertigkeiten, die in der Region nützlich sind: Während der zwei Jahre dauernden Anlernzeit erfahren sie zum Beispiel, wie und mit welchen Werkzeugen sie ohne Maschinen Holz bearbeiten können, wie man stabile gerade Wände mauert oder eine einfache Nähmaschine benutzt. Nach dieser Ausbildung haben die jungen Leute grundlegende Fertigkeiten, die wiederum der Dorfgemeinschaft zugute kommen können.

Stetige Veränderungen und große Akzeptanz

Zum Beispiel bessern sie in den Dörfern vorhandene öffentliche Gebäude wie Schulen oder Krankenstationen aus oder helfen, in einem anderen Dorf ein neues Zentrum aufzubauen. Auch bei Baumaßnahmen auf dem KIUMA-Gelände können sie eingesetzt werden. So konnte ein Prozess angestoßen werden, der die Region langsam aber stetig verändert. Außerdem stößt das Engagement auf große Akzeptanz in der überwiegend moslemischen Bevölkerung. Sie hat nach über 20 Jahren KIUMA ihre anfängliche Zurückhaltung gegenüber den helfenden Nachbarn längst abgelegt. Mittlerweile kommen aus den Dörfern des Distrikts immer wieder neue Anfragen nach einer derartigen Unterstützung.