Bildung

Tansania_Bildung

Durch Bildung kann sich eine ganze Region verändern

Das für afrikanische Verhältnisse einstmals relativ gute Bildungssystem Tansanias büßte durch Geldmangel, Bevölkerungszuwachs und Vernachlässigung seit etwa 1985 deutlich an Qualität ein: Heute können nur etwa zwei von drei Tansaniern lesen und schreiben, im Tunduru-Distrikt sind es weitaus weniger.

Selbst die Grundschulen besuchen Kinder dort nur in Ausnahmefällen. Und die wenigen weiterführenden Schulen außerhalb der Distrikt-Hauptstadt Tunduru sind in einem erbärmlichen Zustand. Vergeblich sucht man Ausbildungsplätze für junge Menschen, die vor Ort dringend benötigte handwerkliche oder industrielle Berufe erlernen wollen. Der Lehrermangel stellt ebenfalls ein riesiges Problem dar: Viele Stellen an Schulen sind nicht besetzt, weil in ganz Tansania – aber ganz besonders in Tunduru – ein chronischer Mangel an Lehrkräften herrscht.

wortundtat hat deshalb seit der Gründung von KIUMA im Jahr 1996 daran gearbeitet, die Bildungschancen für die einheimische Bevölkerung zu verbessern. Man bietet den jungen Menschen aus der Region Möglichkeiten zur Ausbildung an. So steigt die Chance, dass sie nach dem Abschluss ihrer Ausbildung als Fachkräfte in der Region bleiben. Ein zwar langwieriger, aber – wie Beobachtungen nach knapp 20 Jahren belegen – offensichtlich erfolgreicher Prozess. So schuf wortundtat – teilweise mit Partnern – folgende Einrichtungen auf dem KIUMA-Gelände und darüber hinaus: