Kleiderkammer

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Kleidung und andere Second-hand-Ware für Kinder und Erwachsene

Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen in Moldawien lag 2011 nach Mitteilung des Finanzministeriums des Landes bei gut 87 Euro. Das Existenzminimum bezifferte das Ministerium im gleichen Zeitraum auf knapp 91 Euro. In den ländlichen Gebieten und Ortschaften abseits der Hauptstadt dürfte das Einkommen – sofern überhaupt eines vorhanden ist – deutlich unter 87 Euro liegen. Nicht zuletzt deshalb fahren viele arbeitsfähige Moldauer ins Ausland, um etwas mehr verdienen zu können, und lassen Kinder oder Eltern zurück.

Diejenigen, die keine arbeitenden Verwandten haben, müssen Hilfe von anderen in Anspruch nehmen. Die Kleiderkammer von wortundtat ist eine solche Einrichtung. Sie bietet gut erhaltene Second-hand-Ware an. Dort werden Kinder und Erwachsene fündig und können sich je nach Jahreszeit mit der notwendigen Kleidung ausstatten.

Gute Dokumentation sorgt dafür, dass die Hilfe bei den Richtigen ankommt

Um sicherzustellen, dass die Kleidung tatsächlich bei den Menschen ankommt, die sie dringend benötigen, führen die Mitarbeiter genau Buch, wer zum Beispiel welche Kleidung mitnimmt oder welche Schuhgrößen in einer Familie benötigt werden. So behalten sie einen Überblick darüber, wer wieviel und welche Kleidung holt. Die Sozialarbeiterin, die viel in der Stadt unterwegs ist, hat auch ein Auge dafür, wo Hilfe besonders gebraucht wird.