Hilfen für Kinder

 

Schule statt Arbeit für Kalkofenkinder

An den Kalköfen von Piduguralla war Kinderarbeit lange an der Tagesordnung: Mit einfachen Hämmern zerkleinerten Kinder und Jugendliche Kalksteine und trugen sie mit Körben zu den Öfen. Auch auf den 20 bis 30 Meter hohen Öfen standen sie und verteilten Kohle und Kalkstein – ungesichert und ohne Arbeitsschutzkleidung.

Vor einigen Jahren wurde wortundtat auf die Situation aufmerksam. Nach einer Bauphase mit verschiedenen Provisorien erfolgte im Jahr 2015 die Einweihung eines Schulkomplexes mit Vorschule, Kindertagesstätte und Primarschule. Diese besuchen mittlerweile etwa 500 Jungen und Mädchen. Mit den so entwickelten neuen Perspektiven für die jungen Menschen sind arbeitende Kinder heute glücklicherweise eine seltene Ausnahme. 

 

Schulbank drücken statt Steine klopfen

Lange Zeit war es erschütternder Alltag in den Steinbrüchen von Yeleswaram im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh: Schon kleine Kinder klopften Steine – jahraus, jahrein. Damit trugen sie zum Lebensunterhalt ihrer Eltern, der hoffnungslos ausgebeuteten Steinbrucharbeiter bei.

Mit vielen Einzelspenden und der Unterstützung von wortundtat konnte eine Schule für diese so genannten Steinbruchkinder errichtet werden. Dort lernen sie heute, um später einmal ihr Leben allein bestreiten zu können. Durch einen monatlichen Beitrag von 24 Euro (vorher 18) sichern Sie als Klassenpate einem Mädchen oder einem Jungen einen Platz in dieser Schule.

 

Neues Heim für Heimatlose

„Street Children“ und „Railway Children“ nennt man Kinder und Jugendliche in Indien, die auf der Straße, in Zügen und auf Bahnhöfen leben. Sie sind von Zuhause weggelaufen, weil sie es dort nicht mehr ausgehalten haben. Oder ihre Eltern beziehungsweise Stiefeltern haben sie einfach vor die Tür gesetzt. Nicht selten bestimmen Alkoholismus, Drogen oder Gewalt ihr Leben. Manche hat es viele hundert Kilometer von ihrer Heimat verschlagen. An zwei Orten hat wortundtat Einrichtungen für diese Heimatlosen eingerichtet. Dort erhalten sie ein neues Zuhause, lernen, sich wieder in festen Strukturen zurechtzufinden. Manche von ihnen kommen sogar so weit, dass sie wieder eine Schule besuchen können.

 

Milchspeisung für Kleinkinder

Slums gehören zum Erscheinungsbild vieler indischer Städte. Viele ihrer Bewohner sind unterernährt und in schlechtem gesundheitlichem Zustand. Häufig sind die Frauen nicht in der Lage, ihre neugeborenen Kinder zu ernähren. Diese Babies leiden dann oft unter Mangelerscheinungen. Mit Hilfe von wortundtat bekommen Hunderte von Säuglingen und Kleinstkindern einen Viertelliter Milch pro Tag und erhalten damit die nötigen Nährstoffe für ihr Wachstum und ihr Immunsystem. Sie können diese Milchspeisungen unterstützen. Mit einem monatlichen Beitrag von 2,50 Euro verhelfen Sie einem Kind in den ersten beiden Lebensjahren zu gesundem Wachstum.