Schule am Kalkofen

Schule statt Arbeit für Kalkofenkinder

Um überhaupt überleben zu können, müssen viele indische Kinder zum Lebensunterhalt der oftmals armen Familien beitragen. Die Familien sind auf das Einkommen der Kinder angewiesen. Hunderte von Kindern arbeiteten deshalb bis vor einigen Jahren zum Beispiel in den Kalkwerken bei Piduguralla. Unter menschenunwürdigen Bedingungen mussten sie in der Hitze schuften: Mit einfachen Hämmern zerkleinerten sie Kalksteine und trugen sie mit Körben zu den Öfen. Arbeitsschutz und -sicherheit waren dort Fremdworte.

Zusammen mit seinem indischen Partner hat wortundtat dafür gesorgt, dass viele dieser Kinder in eine Kindertagesstätte oder zur Schule gehen können und nicht mehr arbeiten müssen. Nach mehreren Jahren Schulbetrieb in provisorischen Gebäuden wurde schließlich in der Nähe des Arbeitsplatzes der Eltern dafür eigens eine Schule gebaut. Etwa 500 Jungen und Mädchen absolvieren dort seit 2015 Vorschule, Kindertagesstätte und Primarschule. Und nach der Primarschule wechselt manch eines der Kinder in die Sekundarschule des wortundtat-Partners in Chilakaluripet.

Wenn Sie uns bei dieser Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns zum Beispiel über einen regelmäßigen Betrag für den laufenden Betrieb der …