Wasserversorgung

Hilfe beim Aufbau einer solideren Infrastruktur

Andhra Pradesh hat viele große Flüsse, die das Land mit Wasser versorgen. Trotzdem haben längst nicht alle Menschen durchgängig Zugang zu sauberem Trinkwasser. Lange Trockenperioden, der steigende Wasserbedarf der indischen Industrie und der dadurch sinkende Grundwasserspiegel tragen dazu bei, dass gerade die ärmeren Teile der Bevölkerung unter Wassermangel leiden.

Auch eine zentrale Wasserversorgung, Klärwerke oder die Trennung von Abwasser und Nutzwasser sind gerade auf dem Land nicht bekannt. Hinzu kommt, dass in Indien weniger als die Hälfte der Bevölkerung über ein geregeltes Abwassersystem verfügt. Das benötigte Wasser schöpfen viele Menschen aus offenen Gewässern oder Brunnen. Die Folgen sind oft schwere Durchfallerkrankungen, die insbesondere viele Kinder das Leben kosten.

Wasser kommt dahin, wo es gebraucht wird

wortundtat bohrt mit seinem Partner AMG deshalb Brunnen direkt an den Orten, an denen das Wasser gebraucht wird: in abgelegenen Dörfern oder in Siedlungen, die ihr Trinkwasser noch überwiegend aus Teichen oder Bächen holen. Seit einiger Zeit unterstützt ein Verein engagierter junger Menschen das Hilfswerk dabei: Das Projekt hilfreich motiviert Schüler in Deutschland dazu, Pfandflaschen zu spenden und mit dem Erlös Brunnen zu finanzieren. Eine Idee, die mit wenig Aufwand an jeder interessierten Schule durchgeführt werden kann.

An einigen Orten errichtete AMG in der Vergangenheit zusammen mit den lokalen Behörden Trinkwasserreservoirs. So lassen sich in Gebieten mit wenig Grundwasser auch längere Trockenperioden gut überstehen.