Lepra

Unterstützung für Leprakranke

Lepra ist zwar in Indien fast ausgerottet, doch die Menschen, die daran erkrankten und unter den Folgen leiden, werden noch immer wie Aussätzige gemieden. Vom Staat erhalten sie eine regelmäßige monatliche Unterstützung. Diese ist jedoch zu gering, um damit einigermaßen sorgenfrei leben zu können.

Seit rund 40 Jahren kümmert sich wortundtat um diese Menschen: Die Organisation hat Dörfer gebaut, in denen Leprakranke versorgt werden und mit ihren Familien leben können. Auch außerhalb der Dörfer sorgt wortundtat für Leprakranke: Auf dem Land und in kleineren Ortschaften erhalten die Versehrten regelmäßig Lebensmittel, Kleidung und andere Dinge für das tägliche Leben. Und wer besonderen Bedarf hat, bekommt zudem orthopädische Schuhe, Geh- und Sehhilfen sowie in Einzelfällen auch extra aufbereitete Dreiräder, um die Fortbewegung zu erleichtern.

Nach und nach können diese Projekte, die 1977 den Ausschlag zur Gründung des Hilfswerks gaben, geschlossen werden. Mittlerweile werden neue Leprainfektionen meist so frühzeitig erkannt, dass größere Schäden am Körper verhindert werden können. So werden Betroffene auch nicht mehr wie früher ausgegrenzt und können ein weitestgehend normales Leben führen.