Griechenland

Land mit eigenen und fremden Sorgen

Eurokrise, Überschuldung, hohe Arbeitslosigkeit – Griechenland steht seit Jahren vor enormen wirtschaftlichen Problemen und politischen Aufgaben. Doch die Arbeit, die wortundtat hier unterstützt, ist schon erheblich älter als diese Wirtschafts- und Finanzkrise: Seit Anfang der 1980er Jahre betreuen wir gemeinsam mit unserem Partner Hellenic Ministries Hilfsbedürftige in der Hauptstadt Athen.

Im Sommer 2015 geriet das Land erneut in die Schlagzeilen. Zehntausende Flüchtlingen strebten nach Europa, um Schutz vor Krieg und Verfolgung in ihren Heimatländern zu suchen. Viele kamen über die Türkei auf die griechische Insel Lesbos. Die von unserem Partner kurzfristig aufgebaute Flüchtlingshilfe auf der Insel ist seitdem ein wichtiger Baustein der Arbeit dort.

Not hat viele Gesichter

Angesichts der Flüchtlingsmisere gerieten andere Bedürftige – Alte wie Junge – aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit. Im von zahlreichen Problemen restlos überforderten Land hat sich deren Lage jedoch eher verschlimmert. Neben den Zufluchtsuchenden kämpfen verarmte griechische Rentner, Arbeitslose mit ihren Familien, Osteuropäer, Roma und andere Gruppen am so genannten ‚Rand der Gesellschaft‘ ums tägliche Überleben. Viele von ihnen haben keine Wohnung, nicht genug zu essen und anzuziehen und kaum Perspektiven.

In der Hauptstadt Athen betreibt Hellenic Ministries zwei sozial-diakonische Zentren, eins überwiegend für Familien und Männer, das andere vor allem für alleinstehende Frauen mit Kindern. Eine kleines Bildungsangebot für Kinder von Roma-Familien hat 2016 seine Arbeit aufgenommen. Je nach Aufgabenstellung können neue Orte hinzukommen.

Unsere Projekte umfassen die folgenden Bereiche:

 

Menschen begegnen

Die Mitarbeiter unseres Partners begegnen den Bedürftigen mit großer Achtung, Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Neben handfester, konkreter Hilfe bieten sie ihnen immer auch die persönliche Begegnung und den Austausch über Sinn- und Glaubensfragen an. Bedürftige, die in Athen oft auf sich gestellt sind und kaum fremde Hilfe erwarten können, erleben bei unserem Partner, dass es Menschen gibt, die mitfühlen, sie achten und sich um sie kümmern.

Beispiele dafür, wie wir konkrete Hilfe leisten und zugleich Bedürftige emotional auffangen, finden Sie hier