Erste Hilfe Indien

Spendenprojekt_2_2011

Mit wortundtat die pure Not lindern

Gelegentlich sind – gerade in Indien – Hilfen notwendig, die zunächst einmal das Überleben sichern und sich weniger an dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ orientieren.

Witwen und Waisen, Hinterbliebene von AIDS-Patienten und Angehörige Langzeitgefangener

Zum Beispiel kommen Familien zu uns, deren Ernährer Selbstmord begangen hat. Die Ursache ist für deutsche Verhältnisse kaum vorstellbar in Indien jedoch an der Tagesordnung: Oft müssen Farmer, um Saatgut finanzieren zu können, Kredite aufnehmen. Für viele von diesen Kreditnehmern kommt irgendwann der Punkt, wo sie den Kredit nicht mehr bedienen können, zum Beispiel

  • wegen einer schlechten Ernte,
  • wegen niedriger Weltmarktpreise für Getreide,
  • wegen hoher Zinsen für den Kredit,
  • wegen einer Krankheit, die den Farmer am Arbeiten hinderte,
  • oder weil alle Gründe zusammenkommen,

Dann wissen sie nicht mehr, wie sie die Familien über die kommenden Monate bringen sollen und nehmen sich das Leben. In dem Bundesstaat, in dem wortundtat arbeitet, töteten sich zwischen 2003 und 2010 etwa 18.400 Farmer – also im Durchschnitt jeden Tag sechs. Meist bleiben dabei Frau und Kinder zurück, die mit der Last der Arbeit und einem Berg Schulden allein dastehen.

Es gibt aber auch die AIDS-Waisen – Kinder, deren Vater oder Mutter sich mit dem HI-Virus infizierten und daran starben. Vielleicht sind die Kinder selbst infiziert – oft wissen sie es nicht einmal. Sie haben dann nur wenig Perspektiven, werden oftmals ausgegrenzt und sind auf Almosen angewiesen.

Auch Frauen und Kinder von Langzeitgefangenen benötigen kurzfristige Hilfen. Wenn der Ernährer auf ungewisse Zeit eingesperrt ist, die Familie unter Umständen sogar noch Strafzahlungen leisten oder Schulden tilgen muss, herrscht oft große Not.

In all diesen Fällen kann mit der Unterstützung von wortundtat Linderung erreicht werden. Viele Hundert derart Betroffene erhalten von uns regelmäßig Kleidung, Nahrung oder einfach einen Scheck, mit dem sie die nötigsten Ausgaben tätigen können.

Langer Atem hilft den Hilflosen

Und gelegentlich hören wir dann von solchen Entwicklungen: Menschen, die wortundtat viele Jahre unterstützte, berichten uns, dass ein Sohn oder eine Tochter jetzt Arbeit hat und dass die Familie keine Hilfe mehr benötigt. Das bestätigt uns darin, diese Angebote auch in Zukunft zur Verfügung zu stellen.

„Ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben.“ So heißt es im Matthäus-Evangelium Kapitel 25, Vers 35. Als Hilfsorganisation mit christlicher Basis sieht wortundtat in diesem Bibelwort eine Verpflichtung. Und mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln erreichen wir, dass Menschen scheinbar ausweglose Zeiten überstehen.

Sie können wortundtat dabei unterstützen!

Eine indische Familie mit zwei bis drei Kindern ohne Ernährer wird im Monat mit etwa 30 Euro von wortundtat unterstützt. Wenn Sie uns bei diesem Projekt helfen möchten, können Sie direkt mit unserem Online-Spendenformular spenden – einmalig oder gern auch monatlich. Geben Sie als Verwendungszweck bitte „Erste Hilfe Indien“ an.

Deutschland
wortundtat, Deichmannweg 9, 45359 Essen

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Österreich
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