Im Dialog

Stern im Norden – Einladung zu wortundtat im Dialog

Einladung zu wortundtat im Dialog

Wie leben Christen …

  • in anderen Regionen dieser Welt ihren Glauben und ihre Diakonie und erreichen dabei Menschen, die nicht gläubig sind oder die einer anderen Religion angehören?
  • Wie lassen sich diese Menschen dabei mit der guten Nachricht und verschiedenen Hilfsangeboten erreichen?
  • Wie sehen angemessene Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit von Christen heute aus?
  • Und was können Gemeinden und Werke in Deutschland davon lernen?

Das Hilfswerk wortundtat hat in den vergangenen 40 Jahren viele Erfahrungen in diesen Themenfeldern gesammelt. Diese Erfahrungen möchten wir mit Ihnen teilen und diskutieren und laden Sie herzlich ein zu

wortundtat im Dialog
Stern im Norden | Hirtenstraße 2, Dortmund
Samstag, 24. Juni 2017, 11.30 Uhr bis 16.30 Uhr (Einlass: 11 Uhr)

Wir laden Menschen ein, die …

  • Interesse an internationalen Beispielen für das Zusammenwirken von Verkündigung und Entwicklungsarbeit haben,
  • den Dialog mit Leitern internationaler Hilfsprojekte spannend finden oder
  • Anregungen für ihre eigenen Projekte in Gemeinden und Werken suchen.

Die internationalen Beispiele geben in fünf parallel stattfindenden Seminaren die Leiter der wortundtat-Projekte in Indien, Griechenland, Tansania, Moldawien und Dortmund. Den Dialog in den Seminaren gestalten verschiedene Referenten (s. Box unten).

Im Plenum ab 15 Uhr: Biblischer Impuls zu den Jesus-Worten „Ihr seid Salz der Erde und Licht der Welt“ (Matthäus 5,13.14) mit Musik.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind. Gern dürfen Sie Freunde und Bekannte mitbringen. Für Verpflegung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Rund um den Stern gibt es nicht viele Parkplätze. Kommen Sie früh genug oder fahren Sie mit der U-Bahnlinie U44 bis zum Halt „Westfalenhütte“. Der Stern im Norden ist direkt neben der Haltestelle (Anfahrtsskizze). Eine Anmeldung unter info@wortundtat.de erleichtert uns die Planung. Sie können aber auch gern spontan kommen.

Die Akteure bei “wortundtat im Dialog”


In den Seminaren

Monika Deitenbeck-GosebergMonika Deitenbeck-Goseberg ist Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Lüdenscheid-Oberrahmede. Sie engagiert sich in der Obdachlosenarbeit und ist Mitgründerin der Internet-Evangelisationsarbeit ,Gott.net’. Ihre Meinung, warum der Dialog über Diakonie und Verkündigung in verschiedenen Kulturkreisen wichtig ist:

„Die Bibel ist geradezu das Ur-Buch der Anleitung zur Hinwendung zum Übersehenen, Gebeutelten, zum Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Jesus hat es uns auf dieser Erde vorgelebt, wie seine Hinwendung besonders gegenüber denen am Rande aussieht.

Mit dem Thema Diakonie und Verkündigung verbinde ich die leidenschaftliche Liebe Gottes zum Menschen in der ganzen Bandbreite. Und ich freue mich immer, wenn wir von unserer Arbeit mit Menschen erzählen und unsereArbeit anschaulich machen können, und wenn wir etwas gemeinsam erleben können.“

Daniel JanzenDaniel Janzen ist Studienleiter in der Essener Niederlassung des Instituts für Gemeindebau und Weltmission (IGW) und Bereichsleiter des IGW Deutschland. Zum Thema des Plenums sagt Janzen:

“Die Glaubwürdigkeit unserer Verkündigung hängt davon ab, ob unsere Worte in gelebter Barmherzigkeit sichtbar werden. In einer global vernetzten Welt reicht unsere Verantwortung mehr denn je über unseren eigenen Kulturkreis hinaus.
Ich freue mich auf echte Horizonterweiterung und auf persönliche Begegnungen, die kein YouTube-Video ersetzten kann.”


Tim LinderTim Linder ist Pastor der Freien Evangelischen Gemeinde (FeG) Bochum Langendreer und Leiter des Ruhrkreises der Freien evangelischen Gemeinden. Er engagierte sich viele Jahre in der Jugendarbeit, u.a. beim Bund der FeG oder beim Jugendkongress Christival. Sein Statement:

„Schon Paulus hat das in seiner damals vergleichsweise kleinen Welt erkannt: Wenn wir als Christen mit unserer Botschaft verstanden und wahrgenommen werden möchten, müssen wir uns auf die Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen einstellen. Im globalisierten Hier und Heute ist das umso wichtiger.

Immer, wenn man über den Tellerrand der eigenen Kultur oder Sozialisation oder Generation hinausschaut, wird man reicher. Das erleben wir in Bochum-Ost als ‚internationale‘ Gemeinde für alle Generationen immer wieder. So freue ich mich auch auf die Begegnungen an diesem Tag.“

Hans-Hermann PompeHans-Hermann Pompe ist evangelischer Pfarrer aus Wuppertal. 1983 bis 2000 war er Gemeindepfarrer in Wuppertal-Heckinghausen, anschließend bis 2009 Leiter des Amtes für Gemeindeentwicklung und Missionarische Dienste der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seit 2009 leitet Hans-Hermann Pompe das EKD-Zentrum für Mission in der Region (Dortmund). Pompe sagt:

„Jesus hat Menschen tief berührt – in ihrer Seele, in ihren Krankheiten, in ihren Fragen oder ihrer Suche. Wer zu Jesus gehört, übernimmt seine Haltung: Die unbedingte Liebe Gottes für Menschen zugänglich und erfahrbar zu machen. Dabei gehören Reden und Tun so zusammen wie Ein- und Ausatmen.

Menschliche Kulturen können eine Schatzkiste Gottes sein, wenn man sich auf Begegnung einlässt. Jede Begegnung mit anderen Kulturen hilft mir meine eigene Kultur besser zu verstehen. Christen sind über ihre Kulturen hinaus in Jesus verbunden. So können sie sich gegenseitig bereichern.“

Christian RommertChristian Rommert arbeitete als Pastor, Initiator eines Spendenmarathons, Vordenker des Jugendprojektes “Pimp my Friday”, Organisator von Bandcontesten und Sommercamps in Bochum, als Geschäftsführer, Keynote-Speaker, Aktivist für Kindesschutz und Begleiter internationaler Projekte in Kamerun und Südafrika im Gemeindejugendwerk. Heute engagiert er sich unter anderem mit seiner Firma Leitungskunst in der Förderung von Führungskräften und Unternehmen. Außerdem ist er Sprecher der ARD-Sendung Wort zum Sonntag. Den Wert einer diakonischen Betrachtung anderer Kulturkreise umreißt Rommert so:

„Die Lebendigkeit, die Lebensfreude, das Engagement der Menschen, denen ich in einigen Ländern Afrikas begegnen durfte, hat meinen Blick auf die Welt verändert. Ich bin überzeugt, wir haben viel voneinander zu lernen und einander zu geben. Darum setze ich mich für den Austausch und den Dialog zwischen Kulturen, Religionen und Generationen ein.

Seit ich vor einigen Jahren das erste Mal den afrikanischen Kontinent besucht habe, weiß ich: Die Menschen brauchen unsere Unterstützung, um die Option auf ein besseres Leben erhalten.“


Ulrich ParzanyIm Plenum ab 15 Uhr

Pfarrer Ulrich Parzany
ist unter anderem ehemaliger Leiter des proChrist e.V. aus Kassel und war viele Jahre Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland. Als Mitglied des wortundtat-Beirats verfolgt er die Arbeit des Hilfswerks seit vielen Jahren. Er gibt einen biblischen Impuls zu den Jesus-Worten „Ihr seid Salz der Erde und Licht der Welt“ (Matthäus 5,13.14)
 



Yasmina HunzingerMusik (Gesang)

Yasmina Hunzinger
hat schon seit jungen Jahren Auftritte auf großen Veranstaltungen und arbeitet später mit Stars wie Vanessa Amorosi, Celine Dion, Anastacia, Nelly Furtado, José Feliciano, DJ Bobo und der Kölschen Band „De Höhner“ zusammen. 2008 gewinnt sie für Deutschland den „Internationalen Songcontest“ in der Türkei. 2011/2012, machte sie bei der ersten Staffel von „The Voice of Germany“ auf sich aufmerksam. Yasmina Hunzingers Webseite



Marin SubasicMusik (Keyboard)

Marin Subasic studierte Musik an der Hochschule in Enschede NL. Im Anschluss wurde er musikalischer Leiter zweier großer RTL Shows. Es folgten über 1500 Live Shows und Auftritte als Keyboarder und musikalischer Leiter für Künstler wie Chris de Burgh, Cliff Richard, Jennifer Rush, Gloria Gaynor, Paul Carrak, Howard Carpendale, Nino de Angelo, Jörg Knör, Roland Kaiser, Matthias Reim, Peter Kraus u.v.a. Als Musikproduzent produzierte er Musik für RTL, das ZDF und für internationale Eventshows großer Firmen. Jüngst holte er mit seinem mitgeschriebenen und produzierten Song ´I still believe´, beim Eurovision Songcontest 2014 in der Schweiz den 2. Platz. Marin Subasics Webseite