Einweihung 2

Heinrich Deichmann weiht zwei neue Centres of Hope ein

Bei einem Besuch des wortundtat-Partners KIUMA weihte der wortundtat-Vorsitzende Heinrich Deichmann im August 2016 zwei neue Centres of Hope (Zentren der Hoffnung) ein. Die Zentren sind Mehrzweckhallen für Dorfgemeinschaften. An der Feier nahmen die meisten Bewohner der Dörfer Twendembele und Namwinyu im Tunduru-Distrikt mit großer Begeisterung teil. Heinrich Deichmann sagte beim Festakt: „Mein Vater hat die Arbeit mit Dr. Matomora Matomora hier angefangen. Ich werde sie in seinem Sinne weiterführen“. Der wortundtat-Gründer Dr. Heinz-Horst Deichmann hatte fast auf den Tag genau vier Jahre vorher die Grundsteine der Gebäude gelegt.

Bildung, Kirche, Treffpunkt

Centres of Hope nennt KIUMA die öffentlichen Gebäude, die es im Tunduru-Distrikt bereits in fünf Dörfern gibt. In Twendembele und Namwinyu kamen nun zwei weitere hinzu. Alle Gebäude dienen den Dorfbewohnern gleich mehrfach: Kinder gehen dort in den Kindergarten. Jugendliche absolvieren eine zweijährige Schulung als Schreiner, Maurer oder Schneider. Der große Saal ist Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft und die christliche Gemeinde feiert dort ihre Gottesdienste.

Die Menschen nutzen das Angebot gern: Die Kindergartenplätze etwa waren bei allen Einrichtungen innerhalb kürzester Zeit komplett vergeben. Und die Schulungsmöglichkeiten für junge Leute sind heiß begehrt. Wer dort lernt, kann vor und nach der Schule den Eltern bei der Feldarbeit helfen. Das ist ein starkes Argument in einer Region, in der fast alle Einwohner zum Überleben auf die Erträge ihrer Landwirtschaft angewiesen sind.

Häuser ergänzen Bildungsangebot in KIUMA

Dass viele Familien daheim jede Hand brauchen, erklärt den Andrang auf die Centres of Hope als örtliche Bildungsstätten. Im Vergleich zum zentralen Ausbildungszentrum in KIUMA kann dort nicht so intensiv studiert werden. Gleichwohl genügen die binnen zwei Jahren erworbenen Fähigkeiten, dass die Absolventen in den wenig entwickelten Orten eine Arbeit bekommen oder sich mit einem Nebenerwerb über Wasser halten können.

Weitere Informationen und Geschichten zu 20 Jahre KIUMA gibt es auch im Magazin 2016/03.