Dreharbeiten

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in warmer Spätherbst in Moldawien, dem Armenhaus Europas

Im Winter 2012 hatten wir uns mit einem Kameramann nach Moldawien aufgemacht, um das Leben der Menschen dort und die Arbeit der wortundtat-Helfer im sozial-diakonischen Zentrum Gloria zu dokumentieren. Absichtlich hatten wir den Zeitpunkt im Jahr so spät gelegt. Wir wollten zeigen, warum die Menschen gerade in dieser Jahreszeit so dringend auf Hilfe angewiesen sind: Der Winter in Moldawien ist meist lang und extrem kalt – mit ein Grund für die große Not der Menschen. Sie haben nicht ausreichende Möglichkeiten, ihre Wohnungen zu beheizen und manch einer muss sein baufälliges Haus in den kalten Monaten verlassen, weil es unter der Schneelast einzustürzen droht.

Moldauer sind dankbar für die hohen Temperaturen

Bei dieser Reise ließ der Winter jedoch auf sich warten: Die Temperaturen kletterten Ende November auf 20 Grad und die Sonne des späten Altweibersommers tauchte das Land und seine Bewohner in ein freundliches Licht. Für uns machte es die Filmaufnahmen natürlich deutlich einfacher, denn wir mussten das empfindliche Gerät und uns selbst nicht vor Wind und Wetter schützen. Noch dankbarer aber waren wohl die Bewohner des Landes: Sie genossen die paar warmen Tage vor dem ersten Frost, der dann kurz nach unserer Abreise unweigerlich kam. Dutzende Kälteflüchtlinge suchten in den darauffolgenden Monaten Zuflucht in den verschiedenen Einrichtungen, die wortundtat in der Stadt für diesen Zweck bereithält. Davon wird dann vielleicht ein nächster Film erzählen.

Geben Sie den Film weiter

Weitere Filme zur wortundtat-Arbeit finden Sie auf unserem Youtube-Kanal. Gern dürfen Sie diese Material oder Ausschnitte daraus nutzen, um andere Menschen über die Situation in Moldawien oder unseren anderen Projekten zu informieren oder unsere Arbeit vorzustellen. Wenn Sie die Filme nicht selbstständig herunterladen können, senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihrer Anschrift und Ihrem Anliegen an redaktion@wortundtat.de.