725.000 Opfer

Die Mücke ist das gefährlichste Tier der Welt

725.000 Opfer > Nicht Tiger, nicht Schlange – es ist die Mücke, die jährlich eine immense Zahl von Menschen tötet. Damit ist das Moskito das für Menschen gefährlichste Tier der Welt. In den wortundtat-Projekten in Indien und Tansania helfen unsere Partner denjenigen, die sich eine Vorbeugung oder Behandlung nicht leisten können.

 

Indien

Malaria, Dengue Fieber und japanische Enzephalitis gehören in Indien zu den riskantesten Infektionskrankheiten. Überträger ist die Mücke, die bei einsetzendem Monsun ab Mai/Juni an den dann überquellenden Wasserstellen brütet und sich kurz darauf explosionsartig ausbreitet. An der Ostküste Andhra Pradeshs tritt die Regenzeit häufig mit besonderer Wucht auf. Die medizinischen Einrichtungen in Visakhapatnam und Chilakaluripet sind deshalb vor allem in dieser Region des Subkontinents eine wichtige Anlaufstelle für Kranke

 

Tansania

In Tansania ist vor allem in der frühsommerlichen „großen Regenzeit“ das Risiko hoch, an einer durch Moskitos übertragenen Infektion zu erkranken. Neben dem dann erhöhten Mücken-Vorkommen stellen auf dem Lande allerdings auch kaum passierbare Straßen und weite Entfernungen die Betroffenen vor fast unüberwindbare Probleme. Medizinische Einrichtungen sind kaum erreichbar. Das KIUMA-Krankenhaus im ländlichen Tunduru-Distrikt ist im Umkreis von 70 km das Einzige seiner Art – und Rettung für viele Hilfesuchende in der Region.