405 Hilfeempfänger

 

Monatliche Hilfspakete sichern Überleben

405 > 405 Hilfspakete mit Lebensmitteln und anderen Dinge des täglichen Bedarfs verteilten Mitarbeiter des indischen wortundtat-Partners im April an Blinde, Lepra- und HIV-Infizierte in zwei kleinen Ortschaften im Bezirk Guntur. Insgesamt unterstützt AMG India International jeden Monat über 1.000 Menschen in dieser Region, rund 10.000 in der weiteren Umgebung. Sie alle wüssten sonst nicht, wie sie die nächste Woche überleben sollen.

Nothilfe

Chronisch Kranke und Menschen mit Behinderungen haben ein schweres Los, weil sie oft nicht genug Kraft haben, sich selbst zu helfen. wortundtat sieht diese Not und hilft auch da, wo Hilfe nicht dazu führen kann, dass die Menschen eines Tages ein selbstständiges Leben führen können. Das Hilfswerk möchte diese Menschen nicht sich selbst überlassen, sondern will Barmherzigkeit walten lassen. Die Lebensmittel-Rationen ergänzen deshalb das Einkommen aus der Arbeit, die Erträge aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft oder die paar Rupien, die sie sich durch Betteln verdienen.

In den Paketen sind vor allem Grundnahrungsmittel des indischen täglichen Lebens: zehn Kilogramm Reis, zwei Kilogramm Linsen und ein Liter Öl zum Kochen und Braten. So ist eine Basis da, die den Bedürftigen helfen, ihren täglichen Grundbedarf an Nahrung zu decken. Seife für die persönliche und häusliche Hygiene soll die Geschwächten zudem vor weiteren Krankheiten schützen.

Perspektiven für die Zukunft

Neben der Verteilung der Lebensmittelrationen schauen Helfer auch, ob sie den Bedürftigen bei der Suche nach Arbeit im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten behilflich sein können. Und manches Kind aus diesen Familien kann die Betreuungs- und Bildungsangebote des wortundtat-Partners nutzen. So hat es unter Umständen die Möglichkeit, das eigene Leben später eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen.

Die zwei Ortschaften Tenali und Ponnur mandal im Bezirk Guntur sind Teil einer größeren AMG-Hilfsaktion. Die Helfer verteilen ähnliche Rationen auch in acht anderen Städten und Regionen. Insgesamt versorgt das Hilfswerk etwa 10.000 Menschen monatlich auf diese Weise.